The walk from Lime Bay to Lagoon Beach provides a further example of the contrasts and diversity of the Tasman Peninsula.Es gibt dort keine Berge, nur Sanddünen und eine Lagune mit ganz vielen Vögel.
Gar nicht weit hinter Nubeena war schon die Abzweigung, es war eine geteerte Straße, weil sie zu einer Touristensache führte: Coal Mines Historic Site. Das schaute ich mir erstmal an: dort haben sie die Strafgefangenen gezwungen, Kohle abzubauen unter fürchterlichen Bedingungen:
In 1837, Lady Jane Franklin visited the Coal Mines with her husband, Governor Sir John Franklin.Es standen noch einige Ruinen der Gebäude, einen Kohleschacht hatten sie nachgebaut. Die Zellen waren schlimm: die Wände aus dicken Steinquadern, roh verputzt, kein Fenster, d.h. finster und feucht und winzig. Eine besondere Strafabteilung lag am Rande, dort waren die Zellen unterirdisch, was es deutlich verschlimmerte. Ich blieb nicht lange dort.
This bold an adventurous woman wasn't satified with an above-ground inspection of the mines. She explored below, writing detailed notes about the low-roofed passages and galleries, the candle-lit working conditions and the underground cells, hated and feared as a place where men felt they'd been 'buried alive'.
The official visitors found it hard, hot work. Lady Jane wrote: "very wet and muddy, and being bent double, got worm out. Sir J, when poked back again, was runnind down and his head smoked as if on fire with steam of perspiration ...
The miners endured this cruel drudgery hour after hour, shift after shift.
Die Straße wurde dann ein Rollsplittweg und zog sich ohne große Höhenunterschiede durch den Bush bis zum einem kleinen Campingplatz am Meer (Lime Bay) wo lose verteilt ein paar Caravans in einer Parkanlage standen. Von dort ging ein Track rüber zum anderen Strand (Lagoon Beach), der wunderbar einfach war: keinerlei Steigungen! Sowas ist absolut selten in Tasmanien! Ein breiter Fahrweg, sandig und unter wunderbaren Bäumen, die voller Vögel waren. Ein Sonntagsspaziergang! Ich war begeistert. Das hatte ich mir verdient nach der letzten Strapaze in den Bergen. Ich ging eine Dreiviertelstunde oder so, ohne das mir jemand begegnete, kam dann zu großen Dünen und dahinter: ein langer Sandstrand wo niemand war! Kristallklares Meer schimmerte in Türkis und Blau, Inseln verschwammen im Dunst, ein paar Möwen tippelten am Wasser entlang, winzige, harmlose Wellen schwappten fröhlich heran, ein paar Schäfchenwolken zogen blütendweiß am blauen Himmel lang.
Ich wanderte erstmal nach rechts, wo eine kleine Klippe den Strand beendete, aber dahinter waren weitere, ganz kleine Strände, wie ich dann entdeckte. Was für ein Luxus: Sonne, kein Wind, Strände ohne Ende.
Ein graugefiederter Vogel stand auf den Felsen im Wasser und fiepte klagend. Ich vermutete, dass es eine Babymöwe war, aber die beiden Möwen neben ihm ignorierten ihn, bzw. fütterten ihn jedenfalls nicht. Ich hoffte, dass sie mich nicht angreifen würden, wenn ich dem Kleinen zu nahe kam, aber das taten sie nicht. Im Gegenteil: als ich mich im Schatten des Kliffs niedergelassen hatte und mein Proviant auspackte, da stand der Jammervogel plötzlich vor mir und wollte, dass ICH ihn füttere! Tat ich nicht, aber natürlich machte es mich fertig, dass er dann die ganze Zeit – auf einem Bein! - vor mir stand und mich anstarrte.
Dann zog ich mir den Badeanzug an und ging ins niedrige Wasser. Für tasmanische Verhältnisse war es warm, das musste ich zugeben, aber meine Verhältnisse sind ja andere. Ich ging trotzdem einmal ganz rein. Und wer dümpelte neben mir in der leichten Dünung? Der Jammer-Vogel! Er war mit mir baden gegangen!
Dann lag ich in der Sonne zum trocknen und dachte, dass es wirklich ein wunderbarer Ort war. Überall auf der Peninsula verteilt kannte ich jetzt allmählich verschiedene Orte, wo ich mich mit meinen Büchern den ganzen Tag niederlassen könnte. Meditieren könnte, wenn ich es täte. Es ist ein schönes Gefühl.
Zum Glück konnte ich zurück meinen Spuren folgen, sonst hätte ich niemals die richtige Stelle in den Dünen gefunden.
Als ich zurück kam fragte ein Camper, mit einem wilden, fast bayerischen Schnurrbart, ob ich Wasser in der Lagune gesehen hätte. Ich sagte erstmal, dass ich Deutsche sei und er langsamer sprechen müsste, dann verstand ich ihn. Hatte ich nicht, sie war völlig eingetrocknet, aber ich lobte den schönen Strand. Als ich weiterging sagte er unbeholfen: „Auf Wiedersehen!“ - total nett!
Was für ein schöner Ausflug an diesem schönen, sonnigen Tag!
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| Wombatspuren. |
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| Wurzeln von Bäumen, die weg sind. |
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| Trockene Lagune. |
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| Schwarze Schwäne im Meer. |




















































































