Dienstag, 20. März 2018

Max

R und T kamen mit einstündiger Verspätung und brachten Max mit, einen ein Jahr alten, sehr großen Hund, der alles was er tat, ungestüm tat. Wir gingen zu Fuß über die Straße zu dem Haus, aber es war ziemlich sofort klar, dass R es nicht mieten würde. Der Zustand war nicht gut, die Dielen der Terrasse waren zum Teil verrottet und sie neigte sich bedenklich nach vorne, es gab keinen schönen Garten, alles wirkte unbewohnt und vernachlässigt und das Haus lag im Schatten der Bergwand. R sagte, sie sei durch unser Haus völlig verdorben für irgendwas, was weniger schön ist.
Wir gingen dann zum Strand rüber und Max amüsierte sich so lange damit, sich ein Bündel Seegras um die Ohren zu hauen, bis er die halb skelettierten Überreste einer toten Möwe fand, die er herumtragen  konnte. Später tauschte er sie dann gegen ein halb mumifiziertes Wallaby.
Nach dem Mittagessen zogen sie alle drei gleich weiter, zu einer Geburtstagseinladung in Nubeena.

Schild von unserem Nachbarn



















Es war sehr windig heute, ich ging nur einmal auf den Berg hoch, blieb dann im Haus und ging früh ins Bett. S war in Hobart.
Jetzt werden die Tage knapp: ich möchte noch rumfahren und die Peninsula fotografieren, in die Bücherei, muss noch einkaufen, Müll wegbringen, zwei Walks machen, baden und dann muss ich ja auch lesen, kochen, fegen, Feuer machen, baden, auf den Berg, in den Wald und Wellen anschauen. Es wird verdammt knapp. Ich habe das Packen auf Sonntag verschoben, da habe ich den ganzen Tag Zeit.

Wenn ich an S3 denke, wird mir mulmig. Ich will morgen mal den Schuh-Berg fotografieren, das hatte ich längst gewollt. Jetzt ist er etwas, was die Leute irgendwann an S3 erinnern wird, der dann tot sein wird. Der Tod ist doch schwer auszuhalten, wenn er so entschieden ist. Ohne ein Vielleicht-doch-nicht. K tut mir so leid, es wird eine harte Zeit.

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