Mittwoch, 10. Januar 2018

Generator

Ich brachte den Generator nicht an! Noch nie hatte es damit Problem gegeben, nun das! Ich ging – wie immer – hoch zu S. Der meinte, es könne sein, dass ich Öl nachfüllen müsse, er würde es sich später ansehen. Jetzt stand ich da mit Bergen von Wäsche und konnte die Waschmaschine nicht in Gang bringen. Aber letzten Endes kann man auch gut mit der Hand waschen, weiß ich. Es ist nur so, dass es schwer ist, wenn man einmal so verwöhnt worden ist.
Da ich momentan auf jede körperliche Arbeit verzichte um zu schauen, ob ich trotzdem neue Stiche kriege, habe ich mich mal länger auf die Philosophie konzentriert (Sprache und Sprachen), das ist gut. Eine ganz und  gar andere Welt ist das, aber nicht weniger fremd und gleichzeitig vertraut wie das hier: Roaring Beach. Es ist wie ein Herumklettern in Höhlen oder hohen Bäumen für mich. Und es tun sich immer wieder neue Aussichten auf.
Dann kam S. und checkte das Öl beim Generator: alles war in Ordnung. Aber wir entdeckten den Chok und dass ich ihn nicht benutzt hatte. Damit ging der Generator an, und ich fing an, zu waschen.

Den Nachmittag verbrachte ich am Strand, der jetzt richtig bevölkert ist: bestimmt zwanzig Surfer waren im Wasser und auch ein paar normale Menschen lagen im Sand herum.




D. schrieb, sie haben Nibbels, die Ente, begraben. Lucy habe immer wieder die Blumen aus dem offenen Grab geholt als wollte sie sagen: da liegt doch NIBBELS, wie könnt ihr da Zeug drauflegen?!
Das ist schon D.s zweites Entenbegräbnis dieses Jahr. Die andere Ente lebt jetzt glücklich mit den Hühnern. So schnell kann das gehen. S. sagte: „Das ist, weil sie nicht denkt. Sie macht einfach weiter.“

Ich habe mir nochmal die Felsen angesehen – es ist einfach unglaublich!



































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