Ich wusch noch alle meine Sachen, denn ich werde seid einigen Wochen immer mehr von irgendwas Kleinem, was ich nicht sehe, zerstochen. Es müssen so eine Art Sandflöhe sein, die ich mir beim Holzmachen oder beim Jäten geholt habe. D. recherchierte im Internet – scheinbar kriegt man die mit Wasser weg und zur Abwehr besorgte sie mir ätherische Öle. Ich werde in Zukunft streng getrennte Arbeitsklamotten haben und nach jedem Job draußen sofort duschen. Ich beobachte das jetzt mal. Erstmal alles waschen.
Die Rückfahrt war gut – ich hängte mich an zwei Autos an, die ein gemäßigtes Tempo hatten und wir fuhren in einer Dreierkolonne gemütlich über die Peninsula. Schön war das.
Hier zog ich dann das Bett ab, packte alle benutzen Sachen zusammen und fing an, sie in der Waschmaschine einzuweichen. Erstmal will ich nicht mehr draußen arbeiten, bis die Stiche abgeheilt sind und ich sehen kann, ob ich neue gekriegt habe.
Am späten Nachmittag, nach einem ausgiebigen Schläfchen, ging ich hoch zu S, er war in der Werkstatt. Er hat das Fenster bald fertig: der Rahmen ist wunderbar geworden und das Fliegengitter ein Kunstwerk, ich bin sehr beeindruckt.
Wir gingen dann runter zum Haus. Er hat an seinem Klo eine neue Tür angebracht und seinen Hühnern gefällt das so, dass sie scheinbar überlegen, dort einzuziehen.
Wir tranken Tee und S. erzählte, wie er mal mit Freunden und einigen Kindern in der Hütte war, in der wir auch übernachtet hatten, aber im Winter, im Schnee. Das fanden alle total spannend. Er hatte alle mit Küchenhandschuhen aus Gummi ausgerüstet, die sie über ihre wollenen Handschuhe zogen, so dass sie nicht nass wurden.
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| Vogelbad von S. |
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| Margerite, bevor sie den Kopf durch den Zaun steckt. |
Ich ließ die beiden allein und ging noch ans Meer. Irgendwie sieht es nach schlechtem Wetter aus. Die Stille kommt mir grade ganz seltsam vor, nach den Tagen mit der Familie.

















