Sonntag, 7. Januar 2018

Nationalpark2

2. Teil

Lake Dobson, 10 Minuten von unserer Hütte entfernt.
Wir laufen drumherum.


















Überall in den Bäumen hingen Kinder rum.




Mit Touristen vertraute Krähe isst umständlich einen Keks.


D. ist die Einzige, die reingeht.
Unsere Hütten von weitem.

Hochalpine Moorlandschaft. Sagte das Schild.


Unsere Hütte.
Wir gingen dann erstmal um den Lake Dobson herum, der 10 Minuten entfernt lag. Der Pfad führte durch diese typisch tasmanische Waldlandschaft: viele Felsbrocken, viel totes Holz, Gestrüpp, Flechten, Moose und ganz seltsame, stille Pflanzen in einer etwas düster-melancholischen Unordnung. Im flachen Wasser des Sees lagen etlich Bäume, ihre toten Äste ragten weiß heraus. Winzige Blüten oder kleine Beeren siedelten schüchtern in der Dämmerung des Waldes, wo dicht gedrängt die Bäume um jedes Fleckchen kämpften. Es roch wunderbar nach ätherischen Ölen.

Als wir zurück am Ausgangspunkt waren und auf einer kleinen Holzterrasse ausruhten nutzte D. den Moment, wo die Kinder einen Moment abseits beschäftigt waren, entblößte sich bis auf die Unterwäsche und warf sich ins Wasser. "Moooom!" stöhnten sie, als sie das Unglück entdeckten und Ju. rief laut: "Wer ist diese Frau? Kennt sie jemand?" D. jubelte lauthals zurück: "Ich bin eure MUTTER!" und plantschte strahlend aus dem Wasser.

Zurück an der Hütte verbrachten wir den Abend gemütlich mit Karten und Boule, H. kochte Nudeln und als es dunkel war legten wir uns in die Betten und D. erzählte Geschichten aus ihrer Kindheit.

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