British Airways schreibt mir irgendwas von geänderten Flugdaten... sie haben mich jetzt schon auf dem Radar und kommen mir mit Rückflug-Mails. Wie furchtbar ist das denn?!
Ich habe mich trotzdem schön in meine taoistische Lebensweise eingeschwungen und – in der Hängematte liegend – lange die Wolken betrachtet. Ich lerne zu beobachten, ohne zu denken. Das ist nicht leicht. Wenn ich mich beim Denken erwische, soll ich das Denken beobachten, das ist genau so gut wie Wolken betrachten. Wenn das Denken merkt, dass es beobachtet wird, hört es allmählich auf, heißt es. Es soll ja nur aktiv sein, wenn es gebraucht wird und nicht ununterbrochen. Da ich nicht mehr bei der MVHS bin, brauche ich es ja überhaupt nicht mehr. Und auch dort war es ja im Grunde nicht wirklich erwünscht.
Am späten Nachmittag bin ich noch mal zum Strand und ein bisschen zwischen den Felsen rumgeklettert. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Es sieht aus, als wenn halb geschmolzene Erde irgendwie erstarrt ist und abgebrochen und rausgedrückt aus dem Erdkern oder was auch immer – es sieht einfach gewalttätig aus. Dieser Planet – da kann einem einfach mulmig werden, wenn man daran denkt, wie wackelig das alles ist, wie unbefestigt. Wir schwimmen auf einem Vulkan.
















