Montag, 5. Februar 2018

Singen

Heute habe ich angefangen, das Haus für K und R herzurichten, ihnen Regale freizuräumen, die Bettwäsche und Handtücher bereitzulegen – wie im Hotel! - und sauberzumachen. Ich ziehe dann in den Outsleeper, damit ich ein Häuschen für mich habe und mich mal zurückziehen kann. Dann packte ich den Koffer für Hobart – sechs Tage bin ich dort.

Ich packe.



Im Outsleeper.
 Am Meer ging leider immer noch nichts, der Wind aus der Antarktis blies mich wieder fort.
Jetzt sitze ich auf der Terrasse, zwei Kookaburras haben sich neben mir auf dem toten Baum niedergelassen und drohen, ihre fürchterlichen Gesänge anzustimmen. Das machen sie immer vor dem Schlafengehen, gerne zu mehreren. Man muss ihr Selbstbewusstsein bewundern, sie scheuen keinen Aufwand an Stimmbandeinsatz, um so wüst zu gackern, zu keckern, zu kreischen und abgrundtief hämisch zu kichern, dass jeder Sprachtherapeut entzückt wäre. Die ersten Einwanderer damals, die nicht wussten, dass das Vögel waren – denn auf so eine Idee kommt man als Europäer nicht, die europäischen Vögel benehmen sich nicht so – die grausten sich vor Entsetzen halb zu Tode.

Der Mond geht auf.
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