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| Brother and |
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| Sister. |
Ich aß sofort alles auf, was ich dabei hatte und machte dann einen Gang am Wasser lang. Weiter in der Mitte sind hohe Bäume, wo Vögel singen, dort werde ich mich das nächste Mal niederlassen. Es ist insgesamt eine schöne und stressfreie Sache: ich habe einen Parkplatz unter Bäumen, wo außer mir nie jemand steht, der Strand ist mehr oder weniger menschenleer und ungefährlich und mit dem Zelt bin ich gut ausgerüstet. Außerdem habe ich dort Empfang und kann SMS schicken oder E-Mails abrufen. Ich könnte dort sogar einen Hotspot einrichten und meinen Blog hochladen, glaube ich.
Am Abend kam S. mit einer großen Schale Erdbeeren – unglaublich süß. Die Erdbeeren. Und S. natürlich auch.
Er sagte, sie seien sechs Mal mit dem Traktor um den Garten gefahren, er hätten hinten auf dem Schneideding gestanden, und beide hätten gespürt, wie sie dicke Wurzeln durchschnitten hätten. Es muss Spaß gemacht haben, schade, dass ich nicht dabei war.
Ich zeigte ihm mein neues Projekt: die harten, großen Grasbüschel mit all den Disteln drin unten am Outsleeper raushacken. Er schaute skeptisch und sagte: „Viel Spaß!“ Auf so eine Idee ist er noch nie gekommen und ich zweifle jetzt, ob ich es machen soll. Sie wachsen dort so massenhaft, weil sich dort Wasser sammelt, von der Solardusche und vielleicht vom Berg. Sie sind rasiermesserscharf, ich habe mir schon tief in den Daumen geschnitten. Ich fange mal an. Mal sehen.






