Dann habe ich angefangen, zu dörren. Die Mangos waren im Angebot, ich habe eine in Stückchen geschnitten, auf ein Gitter gelegt und erst in der Sonne, dann in meinem Auto komplett durchgedörrt. Das ist eine gute Methode, damit mache ich morgen weiter. Ein kleines Mangostückchen war heruntergefallen und wurde artig verzehrt von einer kleinen Eidechse, die mich dabei lange und nachdenklich betrachtete.
Es gab übrigens in Hobart beim Edeka einen Stand: The Odd Bunch, da kriegt man krumme Gurken oder zu kleine Äpfel etc. billiger, alles, was nicht der Norm entspricht. Das finde ich eine wunderbare Idee.
Außerdem versuche ich, die Fenster mit Sonnenschutz zu versehen, da arbeite ich noch an einem System. Vor die Eingangstür hängt die dicke Sturm-Abwehr-Doppeldecke, die wehrt auch schön die Hitze ab. Teilweise experimentiere ich mit den Bretterresten vom Laminat und mache so eine Art mobilen Fensterladen, teilweise nähe ich alte Handtücher zu Vorhängen zusammen. Wenn es mein Haus wäre, würde ich überall Fensterläden hinmachen. Die finde ich total schön und nützlich
Ich bin dann rüber zum Meer, zum lesen, es geht gut auf meiner Bank. Wieder waren einige Surfer da, aber ich bin ja oben auf den Klippe und ganz für mich.
Als ich zurückkam am Abend war es dann innen im Haus total warm und draußen wehte ein kühler Wind. Ich riss alle Fenster und Türen auf, was natürlich von ein paar Fliegen ausgenutzt wurde, die den ganzen Tag vor den Türen rumlungern und darauf warten, durchwischen zu können ins Haus. Und dann machen sie drinnen nichts anderes, als stupide vor die geschlossenen Fenstern zu dotzen.







