Heute fuhr ich trotz der Hitze schon am Nachmittag zurück, da hatte ich die Straße für mich allein. Ich muss mal Fotos machen, die Peninsula ist sowas von idyllisch, jetzt, wo es noch so grün ist, das fällt mir jetzt erst auf: hügelig, mit Wäldern und Wiesen, dazwischen kleine Farmen, Teiche, große, alte Bäume, Kühe und Schafe auf den Weiden.
Ich habe mich sofort nach der Ankunft unter die schöne Solardusche gestellt, was für ein Luxus!
Mein Farn macht einen desolaten Eindruck, aber ich warte mal ab. Von den Ringelblumen haben drei überlebt, S. hatte sie am Samstag gewässert. Ich hatte nicht mit diesem Hitzeeinbruch gerechnet, sonst hätte ich den Garten nicht angelegt, kurz bevor ich wegfahre.
Im Meer waren einige Surfer, ich setzte mich auf die Bank und sah eine Weile zu. Es hat eine beruhigende Wirkung, wenn sie sich ewig lang von den Wellen wiegen lassen. Und irgendwann sehen sie was kommen – die großen Wellen kommen immer in Paketen von fünf oder sechs – paddeln wie wild und lassen sich von einer Welle mitnehmen, meist nur ganz kurz, kaum ein bis zwei Minuten. Das sieht dann im Grunde nicht so schön aus, weil sie gebückt stehen und das Brett vorne immer ganz heftig in die Welle drücken, es hat was Aggressives.









