Mittwoch, 22. November 2017

Wasser

Ich gehe ja jeden Morgen einmal über das Grundstück und sammle mit zwei großen Muscheln die Tierkacke auf. Heute fand ich, mitten auf dem Rasenplatz, ein winziges, totes Wallaby. So als hätte die Mutter es dort hingelegt für mich. Damit ich es rette und aufziehe? Begrabe? Es war sehr traurig, das kleine Körperchen wegzutun.



War bei S. im Garten, er mulchte grade die Kürbisse. Er hat gestern eine Ratte getötet, die ihm ein Loch in das Netz um die Erdbeeren gemacht hat. Diese Ratte hätte noch leben können, hätte sie sich bescheiden weiter von den Bohnen ernährt. Aber nein: es mussten die Erdbeeren sein.
Er sagte, die Bäume drumherum reichen mit ihren Wurzeln immer tiefer in seinen Garten und saugen das Wasser ab – er kann wässern und wässern, aber seine Pflanzen kriegen nichts. Er hat den Surfer gebeten, mal mit seinem Traktor zu kommen und mit einer Art Pflug um den Garten zu kreisen, um die Wurzeln zu durchschneiden. Ich hoffe, ich kriege das mit, dann lerne ich den S.(2) auch mal kennen.
Seine Regenwasservorräte werden wohl nicht reichen, wenn es nicht noch stark regnet, da muss er dann den Garten verkleinern oder darauf verzichten, die Obstbäume zu wässern. Der kleine Teich hier unten ist zu salzig, um ihn für die Pflanzen zu nehmen. Das kommt daher, dass vom Roaring Beach die ganze Zeit der salzige Dunst herweht, sich in den Wäldern niederlässt und dann wird das Salz vom Regen in den Teich gespült.
Er hat mir eine Stelle gezeigt, wo ich jäten kann, wenn mich die Gartenlust überkommt. Ich weiß nicht was das ist, dass ich so gerne jäte, wahrscheinlich irgendein total peinliches, neurotisches Symptom.


Von mir gesägt. Mit Motorsäge.
Vorbereitung für Säge-Operation.


Bäume, die S.s Garten trockensaugen.

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