H.s 60. Geburtstag. Die Kinder wollten Frühstück machen und J. tauchte auch auf, aber der Rest blieb verschwunden. Wir brachten dann schon sowas wie die Anfänge eines gedeckten Frühstückstisch zusammen, ich machte einen Obstsalat und ging dann hoch in den Garten, um nach Himbeeren zu schauen. Das macht wirklich Spaß, am frühen Morgen – es war schon total heiß – im Garten zu stehen und Himbeeren zu pflücken. R., die Nachbarin und Hausfreundin, war dabei, Karotten zu säen, was sie noch nie gemacht hatte. Sie hat ihren Garten auch komplett unter Netzen, anders geht es hier nicht. Es fand dann tatsächlich ein richtig nettes Geburtstagsfrühstück statt, alle freuten sich über die Himbeeren.
Ich habe H. einen Werkzeuggürtel geschenkt mit lauter Spezialwerkzeugen, die ich am Strand gebastelt hatte.
Am Abend holte H. ein befreundetes Paar aus Marburg am Flughafen ab und dann trudelten die Gäste ein, allerdings wenig, auf H.s Wunsch hin. Das war keine schlechte Idee, fand ich, so ein kleiner Kreis ergibt einfach nette Gesprächsrunden. Ich hielt bis halb 11 Uhr durch, dann musste ich ins Bett. Das konzentrierte Zuhören bei diesem schnellen Englisch ist sehr anstrengend, glaube ich. Ich hörte die andere aber noch ewig lachen und lachen und lachen, das war total nett.




