S. sagt, er hätte zwei Kabel, da würde sicher eins passen, was ich aber nicht glaube. Ich glaube, es gibt tausende von Kamerakabel und nicht eins passt zu zwei Kameras gleichzeitig.
Ich habe das Fliegenfenster für die Küche, das ich ausgemessen und Horst dann nach meinen Angaben gebaut hat, eingesetzt und das ging! Problemlos. Das konnte also doch mal einfach sein, ich muss es zugeben. Ich musste es nicht mal festschrauben, so wunderbar fügte es sich in den Rahmen ein. Nur das Netz musste ich etwas anders befestigen, um die obere Ritze zu schließen. Mein neuer Tucker führte sich dabei komisch auf. Einmal explodierte er förmlich, d.h. er brach vorne irgendwie auf und schoss die gesamte Klammerladung ins Nichts hinaus. Ich fand die später auf der Wiese vor dem Haus wieder.
Aber nun habe ich hier unten eine Frischluftquelle, ohne von den dicken Fliegen belästigt zu werden.
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| Yacht vom Sydney-Hobart-Race. |
Als ich am Meer war gegen Abend und auf meiner Bank saß, da sah ich plötzlich ein Segel an Bruny Island vorbeiziehen Richtung Hobart. Und dann noch eins! Und nach und nach tauchte ein Segel nach dem anderen am Horizont auf – es war das Yacht-Rennen! Wie schön sah das aus, wie sie sich langsam im Dunst der Abendsonne in den Derwent-River schoben, an dessen breiter Mündung Hobart liegt. Nach all den Strapazen wird dort ein ausgedehntes Abendessen auf sie warten, eine heiße Dusche, vielleicht begeisterte Freunde oder Familien.
Es war eine einzige deutsche Yacht dabei, sie lag auf dem 11. Platz als ihr Ruder brach und sie aufgeben musste. Der Besitzer – so stand in der FAZ – hatte sein Leben lang dieses Rennen mitmachen wollen und dann sowas. H. sagte ungerührt: „Der hat eben nicht mit unseren Verhältnissen gerechnet, der ist immer nur die Weser hoch- und runtergesegelt.“
Ja, es geht hier wild und heftig zu, darauf sind sie stolz, die Tasmanier.
Ich schaute noch bei S.s Garten vorbei – die Obstbäume explodieren geradezu von Früchten, schade, dass er keine Vorratshaltung betreibt.




















