Freitag, 26. Januar 2018

Aprikosenparty

S. hatte geklagt, dass er so massenhaft Aprikosen hat und die einfach nicht alle verwerten kann, da schlug ich ihm vor, eine Aprikosen-Party zu machen. Er hat dann tatsächlich etliche Leute angerufen und am Morgen sah ich S2, den deutschen Surfer vom Berg gegenüber, zu S. hochfahren. Ich ging rüber und setzte mich dazu, S2 erzählte S. grade von irgendeinem Walk. Dann kam noch Peter Adams dazu, der Künstler, auf dessen Party ich mit S. war. Ich ging irgendwann, aber den ganzen Tag sah ich noch Autos kommen und gehen, alle kamen zu S.s Aprikosenparty und zogen mit großen Kisten voller Früchte wieder ab.


Amaryllis - Naked Ladies.


H. und D. kamen am Nachmittag und H. machte sich sogleich an die Arbeit, installierte die Wasserpumpe und sortierte den Metallschrott, der morgen zusammen mit Frank abgeholt wird. Lucy war am Vortag geschoren worden und sah nun aus wie das Gollum in Herr der Ringe. D. und ich gingen mit ihr an den Strand, wo sie sich überglücklich auf den Sand stürzte, herumsprang, sich darin wälzte und schlicht und einfach begeistert war. Ein Surfer, der grade ins Meer wollte, wurde von ihr scharf angegangen, wovon er sich wenig beeindrucken ließ. Dann kam uns jemand in so einer Art Mönchskutte entgegen, er sah aus wie ein Buddhist, und Lucy drückte sich scheu an ihm vorbei. Weil sie, wie D. behauptet, dessen Erleuchtung spürte.
D. hatte mir Kokosöl mitgebracht, das im Internet als Wundermittel gegen Sandflöhe angepriesen wurde. Ich hatte mich damit eingerieben und habe nun keine neuen Stiche mehr! Mal sehen.







Am Abend grillten wir, dann gingen wir alle zur Bank und schauten aufs Meer. Zwei Surfer mühten sich ab unter unseren kritischen Augen. Bruny Island lag in einer dicken Regenwolke. Die weite Fläche des Meeres war spiegelglatt, nur ganz am Horizont teilte sich eine dunkle Linie scharf ab. Dieses Linie verbreiterte sich immer mehr. Es stellte sich heraus, dass das der Wind war, der die Wasseroberfläche kräuselte. Genau als das Meer zu unseren Füßen komplett davon erfasst war schlug uns eine Windböe ins Gesicht und wir gingen heim. Nicht ohne, daß H. vorher die Bank fotografiert hat, weil er versprochen hat, sie nachzubauen. Sie ist einfach wunderbar bequem.






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