Der Weg führte ab Dunnally über eine einfache Landstraße durch eine Gegend, die wirklich sehr, sehr trocken war. Bergig, wie alles hier, hin und wieder ein kleiner Ort, kaum Bäume, manchmal ein paar Schafe oder Kühe, dicht zusammengedrängt um einen Wassertrog. Sehr karg ist es, ich weiß nicht, was die Tiere da fressen.
Der Strandplatz war schön, aber leider total windig. Ich ging ein bisschen halbherzig ins Wasser, aber wenn man sich nicht so richtig aufheizen kann, dann reizen einen die schäumenden Brecher nicht so richtig. Auch mein Windzelt konnte sich kaum halten, es war anstrengend.
Zurück in Hobart fing ich eine Waschorgie an: Berge von Wäsche und Kleidung wurden nach und nach durch die Maschine geschleust und draußen auf die Leine gehängt. Ich fühlte mich siegessicher und gut, aber am Abend dann: ein neuer Stich. Das ist bitter. Der Plan für morgen: ich werde auch noch alles waschen, was ich trage und das Bettzeug von der Nacht und pausenlos duschen. Wenn nichts hilft, macht D. einen Termin mit M., dem Arzt der Familie. Sie hatte den ganzen Abend im Internet recherchiert und was fassungslos was für Bilder es dort gibt von Menschen, die von Stichen regelrecht verwüstet worden sind. "Da mache ich mir um dich überhaupt keine Sorgen mehr", sagte sie. Weil ich bloß fünf habe. So schnell geht das. Schon ist man weg vom Fenster. Fallengelassen.
Meine Neue Kamera ist wunderschön! Alles sind begeistert. Mein erstes Foto damit:
![]() | |
| Die Schwanzspitze von Lucy in ihrem Korb. Vom Sofa aus gesehen. |




