Freitag, 23. Februar 2018

Cape Raoul2

Am letzten Punkt des Tracks, hoch auf dem Cape, ließ ich mich mit meinem Lunch nieder. Um mich herum das Meer, das Meer, das Meer. Ein paar Inseln, ein paar Küsten, aber hauptsächlich unglaubliche Mengen blauen Wassers. Ich sah, winzig klein aber erkennbar, eine Schar Delphine dahintümmeln, sie wollten mit zwei Segelbooten spielen. Ich sah undeutlich die Robbenkolonie unten am Fuß der Felsen. Und ich sah eben dieses seltsame, weil so pedantisch grade geformte Gestein, das nach und nach in ordentlichen Quadern ins Meer stürzen würde.

Der Rückweg war härter, weil richtig steil, mit vielen Stufen. Ich stieß trotzdem auf eine Gruppe älterer Herrschaften, die von einer jungen Frau da hochgetrieben wurden. Als ich hinter ihr war rief sie der Gruppe zu: „A lovely Lady is behind us, please give way!“
A lovely Lady... dafür hat sich der ganze Walk ja schon gelohnt. Und später begegnete mir eine einzelne Frau, die furchtbar keuchend nur zu dem ersten Aussichtspunkt unterwegs war und fragte, ob es noch weit sei. Als ich sagte, ich hätte den ganzen Walk gemacht, sagte sie: „You are a hero.“ Schöner und treffender hätte selbst Brüggemann das nicht formulieren können.














Mittagspause.







Delphine.



Robben.










ÜBER den Wolken!


Coole Bank.
Möwe am White Beach will mein Essen mit mir teilen.


Auf dem Rückweg hielt ich im Supermarkt vor Nubeena und kaufte ein, vor allem: ein Schokoladeneis! Dann fuhr ich zum White Beach und warf mich in den Sand. Ich spürte jetzt doch ein wenig Erschöpfung, vor allem die vier flachen Stufen, die zum Strand hinunterführten, machten mir auf dem Rückweg zu schaffen. Diesmal  hatte ich Badezeug dabei, ging ins Wasser und ließ mich einfach ein bisschen im Flachen hin- und herschaukeln.

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