Sonntag, 25. Februar 2018

Hexenschuss



Regen! Richtiger Regen! Kein Wind! Das sind die Sensationen des heutigen Morgens. Weil es warm war, saß ich auf der Terrasse und trank Tee. Da kam ein Trupp von diesen Native Hens den Weg zum Haus herauf und graste dann das Grundstück ab. Bis vor den Balkon kamen sie, das fand ich total nett. Die sind ja so ultra-scheu sonst, sie rennen ja schon los wie die Verrückten, wenn ich nur daran DENKE, über ihr Gelände zu gehen.




Dann kam mir der Gedanke, die Wasserrinne neben Ss Weg zu säubern, weil er das immer macht, wenn es stark regnet und er war ja in Hobart. Mit dem Rechen stand ich im strömenden Regen,  harkte das Laub heraus und vorsichtig über den Weg weg in den Bush. Und ich muss dabei immer dieselben Bewegungen seitwärts gemacht haben, was weiß ich, jedenfalls war ich dann wieder hier, stellt die Harke weg und plötzlich hatte ich sowas wie einen Hexenschuss. Meine Güte! Das waren Schmerzen! Ich konnte mich nicht mehr bücken und nur noch ganz vorsichtig gehen. Ein Alptraum. Zum Glück erinnerte ich mich an eine Übung, die mir bei sowas schon mal geholfen hatte: auf dem harten Boden liegen, die Knie anziehen und umfassen und hin- und herschaukeln. Das war hilfreich. Aber ich litt. Nach dem Mittagsschlaf hatte ein starker Wind den Regen weggeweht und ich ging ans Meer, genoss die Sonne, genoss die stürmische See, trotz Schmerzen.

H schickte mir Fotos von 1987, wo er mit mir schon mal den Cape-Raoul-Walk gemacht hatte! Ich erinnerte mich nicht, es ist jetzt 21 Jahre her. Wir haben damals unten am Tunnel-Bay ein Zelt aufgeschlagen und dort übernachtet.




Auf dem Rückweg hängte ich mich hin und wieder an einen Ast, ich hatte das Gefühl, das war hilfreich für den Rücken. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder fit bin, am Mittwoch soll es wieder regnen, da will ich vorher noch einen Walk machen.

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