Dienstag, 20. Februar 2018

Surferberg

Ich bin am Nachmittag hochgelaufen, auf den Berg gegenüber, um endlich mal S2s Anwesen zu besichtigen. Gleich an Ss Garten unten gabelte der Weg zu S2 ab und führte sehr steil den Berg hinauf. Im Grunde war es nicht weit, ich lief vielleicht zwanzig Minuten. S2 hatte sein Haus immer als ganz und gar einfach beschrieben, eine kleine, eher primitive Hütte, aber was ich dann vorfand, war ein Traum von einem wunderbar gearbeiteten Holzhaus, das über einem Abhang schwebte – der Eingang war über einen Steg erreichbar -  mit einer herrlichen teilüberdachten Terrasse und mit ganz vielen Fenstern. S2 war nicht da und ich schickte ihm eine begeisterte Nachricht. Ich wunderte mich, warum er derart untertrieben hatte, ich konnte es mir nicht erklären.








Dann ging ich den Berg noch weiter Richtung Meer, da entdeckte ich plötzlich, S2s wirkliches Haus: es war die eher kleine, primitive Hütte, von der er immer gesprochen hatte... Das von mir entdeckte Haus gehörte jemand vom Mainland, der es über airbnb vermietet, hörte ich später.
Das Gelände von S2 hat eine spektakuläre Aussicht, das ist phänomenal: einmal zum Nachbartal hinunter und weiter über die Berge, dann aber auch über den Roaring Beach selbst und übers Meer. Das ist phantastisch! Ihm gehört praktisch die Bergkuppe.
Er hat verschiedene Wohnwagen dort stehen, weil er häufig Besuch hat. Ich glaube, er liebt das Provisorische dieses Platzes sehr. Wunderbare Bänke und Sitzplätze gibt es dort, eine Freiluftbadewanne, Schaukeln, Trampoline und eine Terrasse mit Meerblick. Und zur anderen Bergseite runter kann er auf unser Haus sehen!



Unser Haus von oben.


Blick runter zum Roaring Beach.


Badewanne!










Auf dem Rückweg kehrte ich bei S ein und wurde zu einer Teeparty eingeladen, um das Ende seiner Dach-Streich-Aktion zu feiern. Er war endlich fertig. Wir beschlossen, morgen einen Walk zu machen zur Fortescue Bay. Er kennt die Gegend, aber nicht diesen Walk.
Als ich wieder hier war, saßen drei der vier Kookaburras, die seit einiger Zeit hier ums Haus herum lärmen, nebeneinander auf dem Outsleeper, es muss eine Familie sein. Die jungen Vögel lernen grade das Lärmen von den Eltern, das können die so en detail noch nicht mit der Geburt, sagte S. Wahrscheinlich gibt es unzählige Dialekte. Manchmal üben sie auch nachts.



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